Ein Frostwächter übernimmt im Gewächshaus genau eine Aufgabe: Er hält die Temperatur über Null, ohne dass Sie dafür bei Wind und Wetter nach draußen laufen müssen. Dieser Ratgeber erklärt, was ein Frostwächter ist, wie er arbeitet und wie er bedient wird, rechnet Wärmebedarf und Betriebskosten durch und zeigt am Ende die passenden Geräte aus unserem Bestand. Eigene Messwerte finden Sie hier nicht, wir prüfen keine Geräte im Labor.
Sie möchten Ihre Pflanzen sicher über den Winter bringen? Dann machen Sie Ihr Gewächshaus winterfest. Alles Wichtige rund um das Winter-Gewächshaus und die passenden Produkte dazu finden Sie in der eigenen Rubrik.
Was ist ein Frostwächter?
Kurz und knapp: Ein Frostwächter ist eine Heizung (bzw. Gewächshausheizung) mit eingebautem Thermostat. Betrieben wird der Frostwächter in aller Regel elektrisch. Oft wird dieses Heizgerät auch in Form eines Standkonvektors angeboten.
Es gibt aber auch Gewächshausheizungen, die mit Gas betrieben und mit einem zusätzlichen Thermostat geregelt werden. Solch eine Gas-Gewächshausheizung ist speziell für den Einsatz im Gewächshaus konzipiert.
Genauer gesagt ist "Frostwächter" keine eigene Gerätegattung, sondern eine Betriebsart: eine Heizung, die nur dann einschaltet, wenn die Innentemperatur unter einen eingestellten Wert fällt, typischerweise zwischen 2 und 5 °C. Sie hält das Gewächshaus frostfrei, sie temperiert es nicht auf Wohlfühlwerte. Genau das bestimmt den Verbrauch: Wer bei 3 °C abriegelt statt auf 15 °C zu heizen, heizt nur in den kältesten Stunden der wenigen wirklich kalten Nächte einer Saison.
Diese Bauformen werden dafür angeboten:
- Gebläseheizung: Heizregister mit Lüfter, meist 1.500 bis 3.000 Watt. Verteilt die Wärme im ganzen Haus, reagiert schnell, braucht aber einen freien Luftweg.
- Stabheizung: Langes Rohr mit 50 bis 150 Watt unter dem Pflanztisch, ohne Lüfter. Leise, aber langsam und nur für kleine Häuser.
- Wandfrostwächter: Kompakter Konvektor mit 300 bis 600 Watt und integriertem Thermostat, ursprünglich für Garagen gedacht.
- Wärmeplatte oder Bodenheizkabel: Punktuelle Wärme an den Wurzeln, 10 bis 100 Watt. Schützt die Anzucht, nicht das Haus.
- Paraffin- und Kerzenheizung: Ohne Strom, aber auch ohne Regelung. Notlösung für Standorte ohne Steckdose.
Wann kommt ein Frostwächter zum Einsatz?
Ein Frostwächter kommt besonders in der kalten Jahreszeit zum Einsatz, wenn die Temperaturen im Gewächshaus nahe oder sogar unter den Gefrierpunkt fallen. Daher auch der Name: Frost-Wächter, ein Wächter, der den Frost überwacht.
In der Regel soll der Frostwächter die Temperatur im Gewächshaus über Null halten und damit die Pflanzen vor zu starkem Frost schützen. Meistens reichen schon geringe Temperaturen über Null aus, um die Pflanzen im Gewächshaus über den Winter zu bekommen.
Neben der Benutzung eines Heizgerätes kommen auch noch andere Aspekte hinzu, um die Pflanzen gut über die kalte Jahreszeit zu bekommen. Was es dabei alles zu beachten gilt, können Sie im Ratgeber Gewächshaus heizen im Winter nachlesen.
Wie funktioniert ein Frostwächter?
Mit einem Temperaturfühler am Frostwächter wird die Umgebungstemperatur im Gewächshaus ständig gemessen. Durch eine voreingestellte Temperatur am regelbaren Frostwächter-Thermostat (zum Beispiel eingestellte 10 °C) kann durch Zu- und Abschalten des Heizgeräts die gewünschte Umgebungstemperatur konstant gehalten werden.
Dabei muss die Gewächshausheizung nicht ständig laufen. Die Heizung schaltet sich nur dann ein, wenn die eingestellte Temperatur unterschritten wird. Somit wird keine unnötige Energie verschwendet. Das schont die Umwelt und Ihren Geldbeutel.
Wie wird ein Frostwächter bedient?
In puncto Bedienung zeigen sich die meisten Frostwächter von ihrer besten Seite. Denn Sie brauchen vorher nur die gewünschte Soll-Temperatur einzustellen, welche dann im Gewächshaus vorherrschen soll.
Die Einstellung nehmen Sie direkt am Frostwächter über einen Drehknopf oder eine digitale Anzeige vor. Das war es.
Dank der eingebauten Sensorik ist der Frostwächter in der Lage, eigenständig zu reagieren. Fällt die Temperatur im Gewächshaus unter den voreingestellten Temperatur-Schwellwert, so springt die Gewächshausheizung von alleine an und beheizt Ihr Gewächshaus.
Damit Ihr Frostwächter korrekt reagiert, müssen Sie auf die richtige Installation bzw. den richtigen Aufstellort im Gewächshaus achten. Für die richtige Einrichtung und Bedienung geben die meisten Hersteller auch gleich die passende Bedienungsanleitung mit.
Sie müssen also nicht bei Wind und Wetter nach draußen ins Gewächshaus laufen, um die Temperaturen selbst zu kontrollieren und die Heizung anzustellen. Das übernimmt ab sofort der Frostwächter für Sie. Welche zusätzlichen Maßnahmen am Gewächshaus die Heizkosten weiter drücken, steht im Ratgeber Gewächshaus heizen im Winter.
Finden Sie den passenden Frostwächter für Ihr Gewächshaus
Generell kommt ein Frostwächter für jedes Gewächshaus infrage, egal ob das Gewächshaus aus Glas, aus Kunststoff-Doppelstegplatten oder aus Folie besteht. Wichtig bei einem Gewächshaus ist die Isolation, da ansonsten die vom Frostwächter erzeugte Wärme zu schnell nach draußen an die Umgebung abgegeben wird. Die Isolation ist bei den Gewächshäusern mit Doppelstegplatten in der Regel meist etwas besser als bei Folien- bzw. Glas-Gewächshäusern.
Ein wichtiges Merkmal eines Frostwächters ist die Heizleistung (angegeben in W = Watt oder kW = Kilowatt). Angefangen bei kleinen Frostwächtern mit gerade einmal 80 Watt Heizleistung bis hin zu den großen Heizgeräten von bis zu 3.000 Watt ist alles dabei. Somit gibt es für jede Gewächshaus-Größe den passenden Frostwächter im Angebot. Welche Wattzahl es bei Ihnen sein muss, lässt sich ausrechnen.
Wie viel Watt braucht mein Gewächshaus?
Die Heizleistung folgt aus einer einfachen Formel der Bauphysik: Wärmebedarf = U-Wert der Hülle × Hüllfläche × Temperaturunterschied. Die U-Werte unten sind Richtwerte für die jeweiligen Eindeckungen, keine eigenen Messungen: Sie hängen von Dichtigkeit, Wind und Alter des Hauses ab.
Rechenbeispiel für ein freistehendes Gewächshaus mit 6 m² Grundfläche. Wände plus Dach ergeben rund 20 m² Hüllfläche. Angenommen sind minus 5 °C draußen und plus 5 °C innen, also ein Unterschied von 10 Kelvin:
- Einfachglas oder Einfachfolie (Richtwert 5,5 W pro m² und Kelvin): 20 × 5,5 × 10 = 1.100 Watt
- Hohlkammerplatte 6 mm (Richtwert 3,3): 20 × 3,3 × 10 = 660 Watt
- Hohlkammerplatte plus Noppenfolie innen (Richtwert 2,5): 20 × 2,5 × 10 = 500 Watt
Auf diesen Wert kommen 20 bis 30 Prozent Reserve für Zugluft an Türen und Fensterfalzen: etwa 1.400 Watt für das Glashaus, rund 650 Watt für das gedämmte Plattenhaus. Die Unterschiede der Eindeckungen stehen im Material-Vergleich. Zwei Schlüsse daraus: Ein 2.000-Watt-Gerät ist für ein 6-m²-Glashaus nicht überdimensioniert, und die Dämmung spart mehr als jedes Sparprogramm am Gerät. Das deckt sich mit dem Hinweis oben: Die Isolation entscheidet, wie viel Wärme überhaupt nachgeliefert werden muss.
Was der Betrieb kostet
Der Verbrauch ergibt sich aus Leistung × Laufzeit: Kilowattstunden = Watt ÷ 1.000 × Stunden. Entscheidend ist die Einschaltdauer, und die kann man abschätzen. Ein Thermostatgerät läuft im Mittel genau so lange, wie es braucht, um den Wärmebedarf zu decken. Also gilt: Einschaltdauer ≈ Wärmebedarf ÷ Nennleistung des Geräts.
Für das gedämmte Plattenhaus von oben (660 Watt Bedarf) und ein 2.000-Watt-Gerät sind das 660 ÷ 2.000 = 33 Prozent. Über eine Frostnacht von 12 Stunden:
- 2,0 kW × 12 h × 0,33 = 7,9 kWh je Nacht
- Bei einem angenommenen Strompreis von 0,35 Euro je kWh: rund 2,80 Euro je Nacht
- Bei 60 Frostnächten pro Saison: rund 474 kWh, also etwa 166 Euro
Der Wert von 0,35 Euro ist eine Annahme, setzen Sie Ihren eigenen Arbeitspreis ein. Für das ungedämmte Glashaus mit 1.100 Watt Bedarf steigt die Einschaltdauer auf 55 Prozent, Verbrauch und Kosten verdoppeln sich nahezu. Nach derselben Rechnung für die kleinen Geräte:
- Heizstab 135 Watt, 12 Stunden Dauerbetrieb: 1,6 kWh, rund 0,57 Euro
- Wandfrostwächter 500 Watt bei 40 Prozent Einschaltdauer über 12 Stunden: 2,4 kWh, rund 0,84 Euro
- Wärmeplatte 10 Watt, 24 Stunden durchgehend: 0,24 kWh, rund 0,08 Euro
Wichtig: Der Heizstab kostet weniger, weil er weniger leistet. Er hält ein 2-m²-Frühbeet frostfrei, nicht ein 10-m²-Haus bei minus 10 °C. Die kleine Zahl auf der Stromrechnung ist kein Sparerfolg, sondern eine kleinere Aufgabe.
Welche Gewächshausheizung: Gas oder elektrisch betrieben?
Außerdem haben Sie die Möglichkeit, zwischen zwei Arten von Gewächshausheizungen zu wählen, je nachdem was Ihnen lieber ist. Beide Varianten haben ihre Stärken und Schwächen.
Elektrisch betriebene Geräte sind einfacher in Betrieb zu nehmen, brauchen aber eine Steckdose und kosten im Betrieb mehr. Gasgeräte sind unabhängig vom Stromanschluss, bringen dafür Kohlendioxid und Wasserdampf in den Innenraum und brauchen deshalb einen dauerhaft offenen Lüftungsquerschnitt. Wichtig: Beide Heizungsvarianten haben die Frostwächter-Funktion mit an Bord, sofern ein passender Thermostat verbaut ist.
Das Thermostat ist das eigentliche Bauteil
Ob ein Gerät als Frostwächter taugt, entscheidet die Regelung. Drei Dinge lohnen den Blick vor dem Kauf:
- Regelbereich: Er muss den Frostschutzbereich abdecken. Geräte, die erst bei 10 °C zu regeln anfangen, heizen unnötig viel.
- Schaltgenauigkeit: Mechanische Bimetallthermostate schalten mit einigen Kelvin Hysterese, digitale Regler enger.
- Fühlerposition: Ein Thermostat im Gerätegehäuse misst die eigene Abwärme mit. Externe Fühler auf Pflanzenhöhe regeln realistischer.
Ein vorhandenes Heizgerät ohne brauchbare Regelung lässt sich mit einem externen Steckdosen-Thermostat nachrüsten. Achten Sie dabei auf die maximale Schaltleistung des Reglers.
Sicherheit und Aufstellung
Ein Gewächshaus ist ein feuchter Raum mit Gießwasser, Kondensat und Erde. Das stellt Anforderungen, die ein Wohnraum-Heizlüfter nicht erfüllt:
- Schutzart: Mindestens IP44 (spritzwassergeschützt). Auf trockene Innengeräte ohne IP-Angabe sollten Sie verzichten.
- Fehlerstrom-Schutzschalter: Der Stromkreis sollte über einen RCD laufen, üblich sind 30 mA Auslösestrom.
- Kabel: Nur Leitungen für den Außenbereich, Kabeltrommeln vollständig abrollen, weil aufgewickelte Leitungen sich erwärmen.
- Abstand: Gebläseheizungen brauchen freien Ansaug- und Ausblasweg. Blätter, Vliese und Folien dürfen nicht anliegen.
- Standfestigkeit: Auf festem, trockenem Untergrund, nicht direkt auf feuchter Erde.
Oft übersehen: Heizen und Lüften gehören zusammen. Warme Luft hält mehr Feuchtigkeit, die nachts an den kalten Scheiben kondensiert. Ohne Luftwechsel begünstigt das Grauschimmel, siehe den Ratgeber zur Belüftung.
Wenn keine Steckdose vorhanden ist
Ohne Stromanschluss bleiben Paraffin- und Kerzenheizungen sowie Gasgeräte. Beide arbeiten mit offener Flamme und geben Kohlendioxid und Wasserdampf in den Innenraum ab, ein dauerhaft offener Lüftungsquerschnitt ist deshalb Pflicht. Paraffinheizungen haben zudem keine Regelung: Sie brennen, bis der Brennstoff aufgebraucht ist. Als Überbrückung bei Stromausfall sinnvoll, als Frostschutz über eine ganze Saison nur zweite Wahl.
Und der Testsieger?
Die Antwort ist unbefriedigend: Ein aktueller, unabhängiger Vergleichstest speziell für Gewächshaus-Frostwächter liegt uns nicht vor. Wir testen nicht selbst und schreiben deshalb keine Testsieger aus. Belegbar sind Herstellerangaben, Preise und Kundenbewertungen. Ein Gerät mit 951 Bewertungen und 4,6 Sternen ist besser belegt als eines mit fünf, aber es ist kein Testergebnis.
Passende Frostwächter aus unserem Bestand
Suchen Sie sich einfach das passende Gerät für Ihr Gewächshaus heraus. Alle technischen Angaben sind Herstellerangaben, die Preise sind gerundete Momentaufnahmen und können sich jederzeit ändern.
Für Häuser ab etwa 6 m²
- Bio Green Palma digital, 2.000 Watt* (rund 200 Euro): Gebläseheizung mit digitalem Thermostat, das am häufigsten bewertete Gerät im Bestand (4,6 von 5 bei 951 Bewertungen). Passt zur oben gerechneten Last eines 6-m²-Glashauses.
- Bio Green Palma mit manuellem Thermostat, 2.000 Watt* (rund 200 Euro): dieselbe Bauform mit Drehregler statt Display, spritzwassergeschützt nach IPX4, 163 m³/h Luftumwälzung.
- Aktobis WDH-BGP02, 2 kW* (rund 99 Euro): Elektroheizer mit Frostwächterstellung, halber Preis der Palma, 4,6 von 5 bei 710 Bewertungen. Kein ausgewiesenes Gartengerät, Aufstellort trocken wählen.
Für kleine Häuser und Frühbeete
- Royal Gardineer Stabheizung, 90 Watt, IP44* (rund 36 Euro): 71 cm langer Heizstab mit Temperaturregler und Wandmontage, der preisgünstigste Einstieg mit brauchbarer Schutzart.
- Bio Green Frostwächter 135 Watt mit Digitalthermostat, IP55* (rund 140 Euro): die höchste Schutzart im Bestand samt Überhitzungsschutz. Teuer für 135 Watt, aber IP55 mit digitaler Regelung gibt es sonst nicht.
- Bio Green Wärmeplatte, 10 Watt* (rund 38 Euro): keine Raumheizung, sondern Wurzelwärme für eine Anzuchtschale. Ergänzung, nicht Ersatz.
Regelung nachrüsten und Betrieb ohne Strom
- Bio Green Thermostat digital Thermo 2, max. 3.600 Watt* (rund 83 Euro): externes Thermostat für Geräte ohne eigene Regelung. Die 3.600 Watt Schaltleistung decken jedes Gerät auf dieser Seite ab.
- Bio Green Warmax Antifrost, max. 150 Watt* (rund 50 Euro): Paraffinheizung für Häuser bis 2 m², nach Herstellerangabe bis zu 10 Tage Brenndauer je Füllung. Ohne Strom und ohne Regelung.
- Bio Green Terracotta-Frostwächter Firefly* (rund 21 Euro): Ölschale unter einer Terracotta-Haube für Frühbeete und Mini-Gewächshäuser. Die kleinste denkbare Lösung, offene Flamme.
Der vollständige Bestand steht unter Gewächshausheizung, weiteres Zubehör unter Gewächshaus-Zubehör, die Herstellerübersicht unter Bio Green.
Wo sollte der Frostwächter im Gewächshaus stehen?
Wichtig ist eine gleichmäßige Wärmeausbreitung im Gewächshaus. Von daher muss der Frostwächter so platziert werden, dass sich die Wärme gut verteilen kann und alle Pflanzen erreicht. Je nachdem, wie viel Wärme jede einzelne Pflanze benötigt, experimentieren Sie einfach ein bisschen mit den Stellplätzen. Wärmeliebende Pflanzen kommen dichter an den Frostwächter heran. Exemplare, die es kühler mögen, stellen Sie etwas weiter weg.
Darüber hinaus dürfen Sie den Temperaturfühler nicht zu weit oben im Gewächshaus anbringen. Bekanntermaßen steigt warme Luft nach oben, kalte Luft setzt sich unten am Boden ab. Haben Sie Pflanzen, welche auf dem Boden stehen, und weitere Pflanzen, welche sich weiter oben am Dach oder im Regal befinden, so müssen Sie nach der optimalen Höhe für den Temperaturfühler suchen. Haben Sie den Temperaturfühler zu weit oben angebracht, schaltet der Frostwächter eventuell nicht ein (da der Fühler sich in einer warmen Zone befindet) und die Pflanzen am Boden erfrieren.
Probieren Sie daher am Anfang unterschiedliche Fühler-Positionen aus, bis Sie die optimale Höhe des Temperaturfühlers gefunden haben.
Kurz zusammengefasst
- Rechnen Sie erst den Bedarf: Hüllfläche × U-Wert × Temperaturunterschied, plus 20 bis 30 Prozent Reserve.
- Ein 6-m²-Haus braucht je nach Eindeckung zwischen 500 und 1.400 Watt. Noppenfolie senkt den Bedarf spürbar und ist die günstigste Maßnahme.
- Die Stromkosten hängen an der Einschaltdauer, nicht an der Nennleistung. Bei 33 Prozent Einschaltdauer kostet eine 12-Stunden-Frostnacht mit 2.000 Watt rund 2,80 Euro (Annahme 0,35 Euro je kWh).
- Mindestens IP44, Betrieb über einen Fehlerstrom-Schutzschalter, Kabeltrommeln abrollen.
- Der Temperaturfühler gehört auf Pflanzenhöhe, nicht unter das Dach.
- Einen unabhängigen Testsieger gibt es nach unserem Kenntnisstand nicht. Belegbar sind Herstellerangaben und Bewertungszahlen.
Zum gesamten Überwinterungsthema, also Dämmung, Wärmespeicher und Pflanzengruppen nach Wärmebedarf, lesen Sie weiter unter Gewächshaus heizen im Winter.
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- Elektrische Gewächshausheizung: Watt, Thermostat und Stromkosten
- Gewächshausheizung mit Gas: Verbrauch, Flaschen und Belüftung
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